#17 Xiao Liuqui: Taiwans verwirrende Koralleninsel

Nach Jahren bin ich endlich zurück in Taiwan - auf der "Ilha Formosa", wir die Portugiesen sie damals tauften. "Formosa - die schöne Insel".

Die Portugiesen waren also hier, aber auch die Spanier, die Niederländer, die Chinesen und schließlich das Japanische Kaiserreich. Und natürlich die indigenen Einwohner, die waren zuerst hier.

Und jetzt, ein paar hundert Jahre später, da bin auch ich mal wieder hier - zumindest zu Besuch, ganz ohne Machtansprüche.

Einreise. Kaohsiung Airport.
Sofort funktioniert einfach alles.
Und alles funktioniert einfach.

Normalerweise kommt man in Taipei an, aber die Hauptstadt kenne ich schon gut. Und mir steht der Sinn nach Abenteuer. Jetzt also stattdessen direkt in den Süden der Insel, nach Kaohsiung. Zwei Minuten vom Flugzeug zur Passkontrolle, eine weitere Minute für die Immigration, nach weiteren Sekunden läuft bereits meine taiwanesische e-Sim, dem kostenlosen und schnellen WiFi am Airport sei Dank. Während ich die e-Sim aktiviere kommt auch schon mein Rucksack auf dem Gepäckband angerauscht. Alles passt. Nach weiteren zwei Minuten bin ich bereits am ATM und ich habe problemlos Bargeld bekommen (Neuer Taiwan Dollar) - obwohl man Bargeld in Taiwan eigentlich kaum braucht, vielleicht für die Night Markets oder auch mal in ländlichen Regionen. Aber es gibt ja auch die EasyCard, und auch die habe ich schon unkompliziert im Flughafen-FamilyMart gekauft und aufgeladen.

Baam - ich bin startklar!

Update Weltreise: Aus Kanada über Südkorea und Japan nach Taiwan.

Easy Card: Praktische Grundausstattung für Taiwan-Reisen.

Das alles passiert innerhalb der ersten fünf Minuten - ich habe den Flughafen nichtmal verlassen.
Man kennt westliche Länder, wo das ganze Drama zwei Stunden und länger dauern kann.

So effektiv, Taiwan! Das macht dir keiner nach!

Ich freue mich sehr, dass die Insel meine nächste Station auf der Weltreise ist, denn Taiwan, die Isla Formosa, die trage ich immer in meinem Herzen - und es wurde einfach mal wieder Zeit für einen Besuch!

Die U-Bahn bringt mich direkt und ohne Umstieg ins nahe gelegene Kaohsiung an der Südwest-Küste gelegen. Probleme mit Tarifen, Zonen, Tickets oder Ticketautomaten gibt es in Taiwan nicht. So wie in Japan. Man piepst sich einfach mit seiner EasyCard durch, mit der man auch Fahrräder mieten, im Supermarkt einkaufen oder in Bussen bezahlen kann. Das geht in der Regel auch mit dem Handy, aber die Easy Card ist für Reisende einfach: easy!

Nun also Kaohsiung City als Ausgangspunkt meiner Reise.
Checkin und ab in die Stadt, erste Eindrücke gewinnen.

Und sofort klickt es wieder, mit mir und Taiwan!
Ich fühle mich sofort vertraut mit der Stadt. 
Ob das auch an den Melodien liegt?

Diesen Melodien, die im öffentlichen Raum überall und dauernd erklingen und die sich auch über die letzten Jahre nicht geändert haben.

Die U-Bahn, die MRT, fährt ein und kurz vorher erklingt diese spezielle Melodie über Lautsprecher am Bahnsteig. Ein Müllwagen fährt vorbei und Beethovens "Für Elise" erklingt. Absurd. Also eigentlich hört man erst Elise, und dann sieht man denn Müllwagen. Und überhaupt, hört man eigentlich dauernd Elise. Und das wahrscheinlich auch, weil es kaum öffentlichen Mülleimer gibt, fast wie in Japan. Weiter: Man tritt in einen Family Mart (Supermarkt/Späti) und dieses typische Family-Mart-Gedudel heißt einen willkommen. Auch das Drücken der Halte-Taste im Bus und viele weitere Aktivitäten in der Öffentlichkeit - alles wird begleitet von einer markanten Melodie, die oft auch sehr lang ist und nicht selten irgendwie auch etwas melancholisch. 
 
Diese Melodien gehören zu Taiwan genau wie der Geruch von Tee-Eiern und Beef Noodle Soup.
Und all das liebe ich einfach. Vor allem die Nudelsuppen. Und die Tee-Eier!

Willkommen in Taiwan: Beef Noodle Soup - weltweit eins meiner absoluten Lieblingsgerichte!

Sieht etwas eklig aus, sollte man aber unbedingt probieren: Leckere Tee-Eier.

Gekocht in Oolong Tee, Sternanis, Zimt und Sojasauce - Knaller!

Nach ein paar Tagen in dieser doch nicht ganz so aufregenden Stadt Kaohsiung (Tainan, die älteste Stadt Taiwans, etwas weiter nördlich, ist sehr viel empfehlenswerter) nehme ich dann den Bus der Linie 9117 nach Donggang.

Dröge Schwerindustriegebiete ziehen vorbei. Der riesige Industriehafen von Kaohsiung ist nah, häufig donnern Militärflugzeuge und Helikopter im Tiefflug über meinen Kopf. Die Infrastruktur wirkt etwas heruntergekommen, sogar etwas schäbig im Vergleich zum Norden von Taiwan. Zumindest ist von Natur keine Spur. 

Als sich die Häuser und Industrieanlagen schließlich etwas lichten und den Blick von der Schnellstraße freigeben, auf den Donggang River und die Westküste, da merke ich, dass schmieriger Smog alles in einen gelblich-graue Suppe taucht. In der Stadt war mir das eigentlich gar nicht so sehr aufgefallen.

Ganz so schlimm wie auf den folgenden Bildern ist es zwar nicht (die Scheiben des Busses sind getönt, das lässt den Smog noch schlimmer wirken), aber die Luft ist alles andere als gesund, da bin ich mir sicher.
Nicht nur die Schwerindustrie in Kaoshiung scheint an der miesen Luftqualität schuld zu sein, wahrscheinlich steht der Wind dieser Tage schlecht. Das heisst von Nord-Nordwest und das heißt - aus China kommend. Die Wetterlage ist also wohl nicht ganz ideal, aber mein Plan steht: Es geht nach.... nach... äh, wie heißt diese kleine Insel noch mal?

Sie hat tatsächlich sehr viele unterschiedliche Namen.
Und kaum einen davon kann ich einigermaßen korrekt aussprechen:

Xiaoliuqiu, Lieou-Kieou, Samagi, Lambay, Lambai, Little Ryukyu, Liuqio und Liuqiu. Alles Namen für diese eine kleine Insel.

Über Donggang nach Liuqiu. Endlich, die Koralleninsel ruft!

Vielleicht gibt es auch noch viel mehr Namen, aber für Verwirrungen dürfte diese Sammlung bereits reichen. Zumal es ja nicht die einzige Insel vor Taiwan ist und andere Inseln gegebenenfalls ebenso eine Vielzahl an unaussprechlichen Namen haben. 

Trotzdem, mein Anspruch ist, auch hier im Hafen von Doggang möglichst ohne Übersetzungsapp voran zu kommen und so probiere ich es mit einem Trick: Irgendwo lese ich nämlich, dass man am Besten zurecht kommt, wenn man als Namenslautmalerei "Shallow Chill" sagt.

"Shallow Chill" - so in etwa soll sich einer der Namen der Insel anhören.

Und tatsächlich, es klappt!

Nach kurzen Formalitäten - auch für eine kurze Fährfahrt muss man in Taiwan ID oder Reisepass vorzeigen - finde ich mich auf der kleinen Fähre wieder. Zwischen Rollern, Koffern - und hunderten Hühnereiern.

Auf dem Boot mit hunderten Eiern. Hoffentlich ist die See nicht stürmisch…

Anreise nach Xiaoliuqiu, Lieou-Kieou, Samagi, Lambay, Lambai, Little Ryukyu, Liuqio - oder hoffentlich einfach nur nach Liuqiu.

Keine Ahnung, wo all die anderen taiwanesischen Passagiere hinwollen, ich fahre jedenfalls nach "Swallow Chill" - und darauf freue ich mich! 

Der Hafen von Doggang liegt eigentlich noch am Doggang River, und so tuckern wir erstmal ein paar Meter an den Flussufern entlang Richtung Meer. Vorbei an riesigen Wellenbrechern und angelnden Taiwanern, von denen absurderweise viele blütenweißen Bürohemden tragen.

Die Fahrt führt raus aus der Flussmündung und hinaus auf das smoggige, südchinesische Meer. 
Glücklicherweise klart es gerade etwas auf und meine Vorfreude steigt.

In den letzten Jahren hatte ich immer mal wieder mit einem Besuch von Liuqiu geliebäugelt, doch bei meinen letzten Taiwan-Reisen hatte es sich einfach nicht ergeben. Nun, da ich von Kaoshiung aus in einem südlichen Bogen hinüber an die Ostküste Taiwans reisen wollte, lag Liuqiu quasi auf dem Weg. Perfekt!

Und die kleine Insel gefällt mir sehr, gleich vom ersten Moment an, sie ist einfach total unaufgeregt. Die Rolleranmietung funktioniert problemlos, auch wenn ich den wahrscheinlich ältesten Roller der Insel bekomme. Mit einem ranzigen, faszinierend-hässlichen, rosa-roten Blümchen-Sitzbezug, der dann auch noch mit einer klebrigen Plastikfolie überspannt ist. 

Aber gut, keine Vorurteile - "Blümchen" und ich werden Best Buddies in den kommenden Tagen, da bin ich mir sicher. Und mit Blümchen muss ich mich so oder so gut stellen, sie lässt mich nie im Stich, hoffentlich! 

Mein betagter Insel-Scooter “Blümchen”.

Perfekte Größe für Roller-Ausflüge: Die Ringstraße führt in 15km einmal um die Insel.

Liuqiu Island ist zwar nicht sehr groß, aber es gibt einiges zu tun und auch zu besichtigen. Als erstes fahren Blümchen und ich zur Unterkunft, die etwas außerhalb des Hauptortes liegt. Dabei lerne ich die Straßen der Insel kennen. Und was ich sehe, gefällt mir schonmal ganz gut! Das Meer ist logischerweise nie fern und alles ist entspannt, einfach schönstes Rollerfahren!
Meine Unterkunft besteht aus umgebauten Industriecontainern. Das klingt schlimmer als es ist, ich fühle mich eigentlich ganz wohl, auch wenn das Zimmer sehr klein ist. Die Aussicht ist aber umso besser und tagsüber möchte ich ja sowieso unterwegs sein auf der Insel.  Die Lage der Unterkunft ist relativ zentral in der Inselmitte, aber das ist bei der überschaubaren Größe von Liuqiu eigentlich zweitrangig. 
Und das ist auch mein Plan für die kommenden Tage: Mit Blümchen die Insel zu erkunden, ein paar lokale Spezialitäten zu probieren und nach den actionreichen Wochen in Japan einfach etwas entspannen. Tauchen kann man wohl auch gut in den Gewässern rund um die Insel, vor allem mit Schildkröten - aber tauchtechnisch habe ich in den kommenden Wochen noch Größeres vor. Deshalb konzentriere ich mich lieber auf die Erlebnisse an Land.

Über Korallen muss man allerdings auch sprechen, wenn man hier nicht taucht. Denn Liuqiu ist eine Koralleninsel, besteht aus versteinerten Riffen.  Das sieht man vielerorts an sehr konkreten und sehr alten Korallenstrukturen, die sich mitten jungelartigen Wald, an Felsen abzeichnen. 

Tatsächlich ist Liuqiu eine der wenigen bewohnten Koralleninseln der Welt. 
Und ihre Struktur unterscheidet sich auch stark von der Taiwan Hauptinsel, die aus Vulkan- und Sedimentgestein besteht. 

Auch bringt der Korallen-Kalkstein eine besondere Vegetation mit sich, die an diesen Lebensraum optimal angepasst ist. Das kann man bestens im Wild Boar Trench sehen, eins der Highlights der Insel - und auch mein erstes Ausflugsziel.

Versteinerte Korallen - das historische Fundament der Insel, vor tausenden Jahren unter Wasser.

Der Wild Boar Trench, sozusagen die "Wildschwein-Schlucht". Sie heißt so, weil hier wohl früher Wildschweine Schutz vor der Sonne gesucht haben. Kalksteinwände ragen hoch in den Himmel, links und rechts, überwachsen von riesigen Wurzeln, von Farnen und von Banyan-Bäumen. 

Ich liebe Banyan-Bäume.

Biologisch gesehen sind das Feigen-Gewächse und sie sind sehr widerstandsfähig. Mit ihren verzweigten Wurzeln heften sie sich an die scharfkantigen Korallenblöcke und auch das salzige Meeres-Klima macht ihnen nichts aus. Sie bilden ein Schatten spendendes Blätterdach, in dessen Schutz nicht nur früher die Wildschweine, sondern auch eine Vielzahl an schattenliebenden Pflanzen, wie etwa Farne, wachsen können. Eidechsen und große Krabben sind ebenfalls dankbar und ich beobachte auch einige bunte Vögel und schillernde Falter.  

Banyan-Bäume, Luftwurzeln, Jungel-Atmosphäre. Und das Meer ist nie weit. Roller-Roadtrip auf Liuqiu.

Insgesamt wirkt dieser Ort, der Wild Boar Trench, verzaubert, oder zumindest etwas verwunschen. Nicht nur wegen der Banyan-Bäumen. Das saftige Grün der Blätter bietet einen schicken Kontrast zum grau-schwarzen Korallengestein. Das Rauschen der nahen Meeresbrandung wabert hinüber, wechselt sich ab mit dem Geräusch der Windböen in den Banyan-Bäumen. Ich sauge diesen Moment ein. Außergewöhnlich, ruhig, irgendwie  besonders.

Den Wold Boar Trench zu entdecken macht einfach so richtig Spaß! Nicht nur, weil es hier kühler ist als außerhalb, sondern auch weil diese Kombination einfach so genial ist: Ein jungeliges, höhliges und gleichzeitig meeriges Erlebnis!

Durch den Mini-Jungel fließt das Meeresrauschen…

Überall Warnhinweise: Bloß mit dem Köpfchen aufpassen…

… und besser auf alles andere oberhalb der Kniescheibe auch.

Weiter geht's mit Blümchen. Nach einigen schönen Natur-Momenten steht nun etwas Kultur auf dem Programm.

Auf Luiqiu ist die Religion stark durch taiwanesischen Volksglauben geprägt – eine Mischung aus Daoismus, Buddhismus, Ahnenverehrung und lokalen Meeresgottheiten. Die Insel hat eine lange Geschichte als Fischerinsel, und viele religiöse Traditionen hängen mit Schutz auf See zusammen.

Es wird auch nicht "getrennt" zwischen verschiedenen Religionen, im westlichen Sinne. Man betet im Taoistischen Tempel zu "Mazu" für Sicherheit auf dem Meer. Und im Buddhistischen Tempel richtet man sich an "Guanyin" um Mitgefühl oder Frieden. Man verwendet dieselben Räucherstäbchen, Opfergaben und Gebetsgesten in unterschiedlichen Tempeln. Das ist normal und kulturell selbstverständlich. Und irgendwie auch ganz schön, wie ich finde. Einige der farbenprächtigen Tempeln stehen direkt an der Küste und man kann sie besuchen. Blümchen steuert mich fast von alleine dorthin.
Nicht weit von den schönen Tempeln entfernt finde ich allerdings auch andere Bauten, militärische Radarposten und kleinere Bunkeranlagen, die zwar relativ marode und überwuchert aussehen, die einen aber unweigerlich an die allgemeine Großwetterlage in dieser Region erinnern.

Ich schiebe diese Gedanken auch schnell beiseite, obwohl mich das Thema schon sehr beschäftigt, nicht nur jetzt, da ich in Taiwan unterwegs bin und im letzten Frühjahr drei Wochen durch China gereist bin. Ich betrachte nachdenklich diese unästhetischen Bunker, mit Wurzeln überzogen, von Pflanzen wild überwuchert, immerhin. 

Möge die Natur viele weitere Jahrzehnte die Gelegenheit haben sich diese hässlichen Stücke Beton zurück zu holen. 
Hier auf Liuqiu. In Taiwan. Und gern auch sonst überall!

Liuqiu Island: Wo selbst die Götter wissen wollen, welche Militärboote vorbeikommen.

Doch nicht nur in Sachen Pazifismus, Natur und Religion ist Liuqiu interessant, auch kulinarisch gibt es Besondergeiten!
Restaurants gibt es vor allem in den dichter besiedelten Gebieten, im Norden und Nordwesten der Insel. Aber auch an den Straßenrändern findet man hier und da kleine Restaurants oder interessante Snack-Buden mit Grill. 
 
Zwischen den Ausflügen gönne ich mir lokale Spezialitäten, wie etwa den frittierten Fliegenden Fisch (sehr lecker!) und eine chinesisch-süßlich-würzige Wurst, die ich auch zuhause gerne mal auf den Grill schmeißen möchte. Sie wird "Feiyu luan xiangchang" genannt, was übersetzt bedeutet:  „Wurst mit fliegendem Fischrogen“.

Fliegender Fisch, frittiert. Eine Delikatesse auf Luiqiu.

Schweinewürstchen mit Rogen vom fliegenden Fisch… haptisch wertvoll, fettig und mit viel Umami - yummn!

Am Tag vor meiner Abreise besuche ich mit Blümchen noch die Black Dwarf Cave, die "Sklaven-Höhle", an der Westküste gelegen. Ein dunkler Ort, mit einer grausamen Vergangenheit. Es gibt laut lokalen Überlieferungen folgende Geschichte, die teilweise nachgewiesen werden konnte: Als die Niederländer hier im 17. Jahrhundert die Strippen zogen, flohen indigene Ureinwohner, die als "Wilde" angesehen wurden. Sie versteckten sich vor den westlichen Besatzern in dieser Höhle, der Black Dwarf Cave. Die Flüchtenden wurden eingeschlossen, mit Feuern ausgeräuchert und so brutal getötet. Je nach Quelle, variiert diese Geschichte allerdings, mal waren es eingeschlossene Ureinwohner, mal importierte Sklaven, mal waren die Niederländer die Täter, mal die Briten. So oder so, es ist der Ort eines Massakers. 

Ich schaue auf dieses dunkle Felsloch, mir läuft ein kalter Schauer über den Rücken. Trotzdem krabbele ich hinein.
Es ist sehr eng, wird schnell immer enger, ist bedrohlich, klaustrophobisch, furchtbar.

Grausam sind die Gedanken und dieser Ort.

Aber auch dies gehört zur Insel und man sollte hier unbedingt vorbei kommen und sich mit der Geschichte auseinander setzen. Denn auch das ist Reisen. Wenn man es ernsthaft angehen möchte.

Eingang zur Black Dwarf Cave.

Trotz - oder auch wegen - der historisch dunklen Seiten, die die kleine Insel zweifelsohne hat, bietet Liuqiu eine interessante Mischung aus Geschichte, Kulinarik, Religion und dieser ganz besonderen Natur, irgendwo verortet zwischen Mittel- und Südostasien. Auch die Strände und das Schnorcheln mit Schildkröten sind bestimmt Highlights, die ich mir aber für meinen nächsten Besuch vorbehalte. 

Denn ich komme bestimmt mal wieder, aber morgen geht es schon weiter, zurück auf das taiwanesische Festland.
Eine Zugreise steht an - entlang der bergigen Ostküste, bis hoch nach Taipei!
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#16 Sex and the City (Tokio)